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Hingeschaut #2: Wie gehe ich mit herausforderndem Verhalten meiner Führungskraft um?

Lesezeit: 1 min | Veröffentlichung: 23. März 2022

von Christina Griesel

Was tun, wenn die eigene Führungskraft einem das Leben schwer macht?

💡 Mir fällt auf, dass unangemessenes Verhalten von Führungskräften besonders schwer auszuhalten ist, wenn es einen sensiblen Punkt bei den Mitarbeitenden triggert.

Das können Werthaltungen sein, die verletzt werden, z.B. „Man schmückt sich nicht mit fremden Federn.“ oder „Keiner hat das Recht mit anderen so umzugehen.“

 

Boxenstopp: Welche Themen bringe ich mit ein?

Es können aber auch besondere persönliche Themen sein, die da getriggert werden.

 

Bevor man kündigt, kann es sich also lohnen, auch einmal für sich zu schauen, wo der Schuh zwickt.

Beispielsweise
🗲 Werden eigene Unsicherheiten angestoßen?
🗲 Fällt es schwer, Grenzen zu setzen?
🗲 Fehlen Gestaltungs- und Handlungsfreiräume?
🗲 Schmücken sich die Vorgesetzten mit den eigenen (ergo fremden) Lorbeeren?
🗲 Werden Ängste, Fehler zu machen, geschürt?
🗲 … und nicht zuletzt: Hätte vielleicht auch selbst gerne die Stelle des anderen?

⛈️ Geht man drüber hinweg und hält es einfach nur aus, entsteht daraus manchmal ein regelrechtes Ping-Pong-Spiel.

Nicht selten wirkt es sich enorm auf die eigene physische oder auch psychische Gesundheit aus, z.B. Schlaf, Erkrankungen, Gedankenkreise, abnehmende Leistungs- und Erholungsfähigkeit, usw.

 

Coaching: Möglichkeiten zur Gestaltung oder persönlichen Entwicklung klären?

Und manchmal entwickelt sich aus solchen Fragestellungen im Coaching nicht das, was man zunächst denken würde: Schau, dass du schnellstmöglich eine andere Stelle findest!
Sondern die Gelegenheit, sowohl die Führungskraft als auch sich selbst besser zu verstehen und andere Wege zu finden, mit der Situation umzugehen. Lösungen zu generieren.

❤️ Und genau diese Rückmeldung habe ich neulich wieder von einem Coachee erhalten:

„Ich verstehe jetzt meinen Chef viel besser, bin mir klarer, wie ich meine Arbeit jetzt für die Zusammenarbeit strukturiere, um mit diesen Verhaltensweisen umzugehen. Und ich habe auch ein besseres Gefühl für mich selbst entwickelt.“

 

Muss man dann auf der Stelle bleiben? Nein. Aber man kann. Oder man gewinnt Zeit, nach etwas passenderem zu suchen.

 

Fragen zur Reflektion

👉 Was triggert Ihre Führungskraft bei Ihnen?
👉 Was möchten Sie für sich lösen, bevor Sie eine neue Stelle antreten?

Möchten Sie sich gerne mit einem neutralen Gegenüber reflektieren, dann sind Sie herzlich zu einem Kennlerngespräch eingeladen. Schreiben Sie mir einfach.

 

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Mein Name ist Christina Griesel.
Ich bin Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologin und ehemalige Führungskraft. Mein persönliches Anliegen ist es, Führung mit einem breiten Blick für Mensch, Unternehmen und Kunden zu betrachten:
eben Führen mit Weitblick.