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Schlaf #2: 8+1 Powertipps, um auch bei starkem Stress zu schlafen wie ein Murmeltier

sezeit: 3 min | Veröffentlichung: 26. Januar 2022
von Christina Griesel

 

Einfache Rezepte für gesunden Schlaf helfen …

Wollen Sie einfach ein bisschen besser schlafen, dann reicht etwas Aufmerksamkeit für den Alltag:

Man nehme etwas Bewegung, möglichst gesundes Essen, nicht zu vollgepackte Tage, etwas persönliches Vergnügen, einen ruhig ausklingenden Abend, vielleicht sogar mit einem entspannendem Abendritual (wie einem netten Buch, etwas ruhige Musik hören, …), ein kühles Schlafzimmer.
Das sollte reichen.

 

… aber nicht immer. Bei starkem Stress braucht guter Schlaf mehr

Wie ist es aber, wenn man tagsüber zu viele Bälle jongliert und das mit dem Schlafen wirklich tricky wird?

Hier befinden wir uns in einer anderen Liga: ein entspanntes Wochenende oder ein kleiner Abendspaziergang reichen nicht mehr, um sich zu erholen.

Abends im Bett einfach nicht zur Ruhe kommen. Oder Sie schlafen ein wie ein Klotz, aber mitten in der Nacht wachen Sie wieder auf. Tief weiterzuschlafen? Schön wär’s.

Und am nächsten Morgen: Ein Gefühl wie vom Bus überfahren. Nix mit „voller Tatendrang“.

Was Ihnen am Ende hilft, wissen sowieso Sie selbst am besten – denn ich bin davon überzeugt, was für mich das Richtige ist, ist noch lange nicht Ihre Lösung. Denn Lösungen sind so individuell wie die Menschen selbst.

 

8+1 Anregungen zum besseren Ein- und Durchschlafen

  • Dehnungsübungen für den ganzen Körper, um durch Stress angestaute Anspannungen zu lösen – hilft Körper und Geist
  • Regelmäßige Entspannungsübungen senken das Grundanspannungsniveau, z.B. Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training (fällt bei hohem Stresslevel zu Beginn oft schwer sich darauf einzulassen, wird aber immer besser)
  • Allein schlafen (auch wenn es schwerfällt – Hund und Katze raus aus dem Schlafzimmer und auch schnarchende, wühlende Partner bzw. Partnerin), vielleicht auch Ohrenstöpsel und/oder Schlafmaske tragen, um bei einem leichten Schlaf mögliche Ablenkungen zu vermeiden
  • Abends vorm Schlafen Gedanken über den Tag notieren und verarbeiten oder auch to-dos, die nicht vergessen werden dürfen, aufzuschreiben
  • Feste, ruhige und reizarme Abend-Einschlafroutine schon eine Stunde vor dem Zubettgehen starten, d.h. Zähneputzen & Waschen, TV, Social Media alles vorher abgeschlossen haben, stattdessen vielleicht noch einmal bewusst ans offene Fenster stellen, einmal durchdehnen, 5 min Achtsamkeit (wenn man für eine Meditation zu abgespannt ist), etwas ganz Ruhiges lesen
  • Heiße Entspannungsdusche oder noch besser Badewanne, bei starker Anspannung können Arnica-Bäder oder Lavendel helfen
  • Wenn man zwischendurch aufwacht, gezielt aufstehen und die umtreibenden Gedanken notieren und ggf. direkt in Handlungsideen umsetzen, die dann später aufgegriffen werden können. Oder etwas anderes Sinnvolles tun.
  • Mein persönlicher Power-Tipp: hypnotische Einschlaf-Meditation

Tja und last but not least etwas, was uns heute oft immer schwerer fällt:

  • Keine Nachrichten, Social Media, E-Mails, TV … am Bett – alles, was an- oder aufregen oder aktivieren kann, hat am Bett nichts zu suchen
    … und manche Menschen reagieren sensibel auf blaues Licht, WLAN oder Elektrosmog – dann heißt es abends ALLES AUS?! – GUTE NACHT.

Und wenn das alles nicht hilft?!

Geben Sie sich Zeit. Vielleicht einen, höchstens drei Aspekte raussuchen, die Sie besonders ansprechen. Dann im eigenen Tempo und Schritt für Schritt anfangen. Nochmal hinschauen und überprüfen. Anpassen.

Und wenn Sie trotzdem auf der Stelle treten und nicht so recht Ihren passenden Weg finden?

Dann lohnt sich ein Lebenslagencoaching. Da finden sich die individuell sinnigen Ideen, die vorher einfach nicht zu greifen waren. Und das allerbeste: Die Umsetzung kommt dann meistens „wie von alleine“.

Was tun Sie, damit Sie erholsam schlafen?
Ich freue mich, wenn Sie Lust haben, mir zu schreiben, was für Sie gut funktioniert.

Nächste Woche

Nächste Woche gönne ich Ihnen eine Pause vom Schlafthema. Da stellt sich die Frage: Ist bewusstes Einsetzen von Sprache manipulativ? Ich meine „Nein!“. Das habe ich früher anders gesehen.

Vorige Woche

Schlaf #1: Warum Führungskräfte ausgeschlafen sein sollten?!

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Mein Name ist Christina Griesel.
Ich bin Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologin und ehemalige Führungskraft. Mein persönliches Anliegen ist es, Führung mit einem breiten Blick für Mensch, Unternehmen und Kunden zu betrachten:
eben Führen mit Weitblick.