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Schlaf #1: Warum Führungskräfte ausgeschlafen sein sollten?!

Lesezeit: 2-3 min | Veröffentlichung: 19. Januar 2022
von Christina Griesel

 

Warum Schlaf wichtig ist, um gesund zu führen

Wie will man gut arbeiten oder gar führen, wenn es einem selbst nicht wirklich gut geht?
Auf jeden Fall nicht so gut, wie wenn man ausgeschlafen ist.

Schlaf ist ein wichtiges Thema, wenn nicht sogar das zentrale Thema, um gut in der eigenen Kraft zu stehen. Besonders in einem durchgetakteten, forderndem Arbeitsalltag.

Richtig ins Kippen gerät der Schlaf jedoch oft erst durch besondere Herausforderungen. Diese können unterschiedlichster Art sein, zum Beispiel

    • ungelöste Konflikte insbesondere im engeren Arbeitsumfeld,
    • Überstunden,
    • eine neue Stelle,
    • große Projekte oder
    • einfach ein zu durchgetakteter Alltag.

Aber auch größere Baustellen im Privatleben wie etwa

    • eine Trennung oder
    • ein krankes Familienmitglied, das Aufmerksamkeit oder Pflege bedarf.

Auch der Lebensstil kann sich auswirken, wie etwa Sport am späten Abend oder der Alkohol- oder Kaffekonsum.

 

Erholsamer Schlaf?! Je mehr „Baustellen“, umso größer die Herausforderung.

 

Und schon macht der Sympathikus im Autonomen Nervensystem Überstunden, so dass Ihr Herz schneller schlägt und der Adrenalinspiegel im Blut steigt. Der Stress ist da. Runterfahren ist schwierig. Schlafen wird zur Herausforderung.

Die Konsequenzen kennen Sie.

Reagiert auch jede Person etwas anders, so können bestimmte Merkmale doch wichtige Indikatoren sein, um bei sich selbst oder den Mitarbeitenden einmal genauer hinzuschauen.

 

 

Woran bemerken Sie Schlafmangel?

Schlafmangel kann sich auf vielfältige Weise zeigen. Hier ein paar mögliche Symptome:

    • die Stimmung leidet,
    • ständiges Hungergefühl
    • Körper und Geist fehlen Energie, um den Tag effizient zu gestalten,
    • die Anspannung steigt (nicht nur im Umgang miteinander, auch hinsichtlich körperlicher Beschwerden),
    • die Konzentration ist herabgesetzt (man verliert den Faden beim Reden oder es fällt schwer, sich gut zu organisieren),
    • das Immunsystem hat zu schaffen (man ist erschöpfter und häufiger krank oder irgendwann „plötzlich“ schwerkrank),
    • während die Laune im Büro vielleicht noch geht, wird sie gegenüber der Familie unausgeglichen usw.

Schlaf: ein wichtiges Thema für Coachings und Seminare

Schlaf und Erholung ist auch immer wieder Thema in Coachings und Seminaren. Denn ohne Schlaf läuft – irgendwann – vieles schief. Um gut und gesund führen zu können, seinen Alltag gut gestalten zu können, ist Schlaf einfach essenziell.

Deswegen ist Schlaf für mich die Nummer 1, um Führung gut und langfristig fruchtbar gestalten zu können.

Gerade Führungskräftecoachings werden aus ganz anderen Gründen angefangen und plötzlich landet man beim Thema Stress & Schlaf: Häufig ist es gar nicht bewusst. Manche denken, sie hätten sich dran „gewöhnt“ oder zu wenig Schlaf sei „normal“. Andere finden einfach nichts, was Ihnen hilft.

Manchmal reicht ein guter Tipp: Eine Coachee von mir probierte es einfach, jeden Abend vorm Einschlafen eine Progressive Muskelentspannung zu machen und das Thema war erledigt.

Und manchmal braucht es einfach einen individuelleren, komplexeren Blick, der verschiedene Spielvarianten einbezieht. Dabei stärkt ein Coaching herauszufinden, indem passende Strategien passend zur ganz individuellen Lebenssituation entwickelt werden.

 

Wie gut ist Ihr Schlaf?

Ein paar Eckdaten:
Schlafmediziner sagen, dass Erwachsene im Schnitt zwischen 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht brauchen.

Dabei ist es normal, dass man häufig aufwacht. Jedoch in der Regel ohne es zu merken. Ist man kurz wach und schläft dann weiter ist es ok.

Ob es genug Schlaf war, merken Sie daran, dass Sie mit Energie für den Tag aufwachen.

Was tun Sie, damit Sie erholsam schlafen?
Ich freue mich, wenn Sie Lust haben, mir zu schreiben, was für Sie gut funktioniert.

Nächste Woche

Schlaf #2: Was ist Ihre Strategie, um wie ein Murmeltier schlafen zu können?

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Mein Name ist Christina Griesel.
Ich bin Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologin und ehemalige Führungskraft. Mein persönliches Anliegen ist es, Führung mit einem breiten Blick für Mensch, Unternehmen und Kunden zu betrachten:
eben Führen mit Weitblick.