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Gesund geführt: Wie gehe ich mit Mitarbeitenden um, die regelmäßig krank sind? 4 Tipps.

Lesezeit: 3 min | Veröffentlichung: 30.Juni 2022
von Christina Griesel

Gesund führen bei regelmäßigen Krankmeldungen

Schon wieder eine Krankmeldung 

… von Frau Pusemuckel. Jeden Monat einmal fehlt sie für 1-2 Tage. Im Vertrauen hat sie mir gesagt, dass sie dann Migräne hat. Und dann kann ich sehen, wie ich das mit dem übrigen Team schnell umorganisiert bekomme. Jeden Monat das gleiche Dilemma. Muss das sein?

Bei Herrn Wankewitz ist es ähnlich. Auch er fällt regelmäßig aus. Vermutlich aus anderen Gründen.

⛈️ Was nun?

In meiner Zeit als Führungskraft hieß es dann, den „Rattenschwanz der Krankmeldung“ zu bearbeiten. Ausfallende Termine absagen oder umorganisieren. Schauen, welche Arbeiten dringend von jemand anderen übernommen werden müssen, welche liegen bleiben können. Und das musste immer schnell gehen. Das Zeitfenster zur Bearbeitung, um weitere Nebenschauplätze zu vermeiden war nicht groß. … so 15 Minuten. Max.

Bei manchen Menschen ist es einfach so. Machen sie deswegen einen schlechteren Job als die, die immer da sind? Nein. Manche leisten sogar mehr.

Was können wir als Führende bei Fehlzeiten tun?

✔️ Aufmerksam sein,
ob Zusammenhänge zur Arbeitssituation/-belastung erkennbar sind. Aktiv werden, um das gegebenenfalls zu ändern.

✔️ „Willkommensgespräche“ führen.
Das empfiehlt die Expertin für Gesundes Führen: Dr. Anne K. Matyssek. Ein kurzes Gespräch nach der Rückkehr, wo du deinen Mitarbeitenden deutlich machst, dass sie dir wichtig sind, die Zusammenhänge zur Arbeit klärst und einen guten Wiedereinstieg ermöglichst. Signalisieren: „Ich sehe dich und ich wertschätze dich!“
Keine Zeit dafür? Ich behaupte, es spart mittelfristig Zeit und stärkt die Beziehung.

✔️ Flexibles Arbeiten ermöglichen:
Manchmal ist schon die Möglichkeit, von zu Hause arbeiten zu können, die nötige Entlastung. In Jogginghose mit Wärmflasche im Rücken mit der Möglichkeit, mal zu liegen, mal zu sitzen, kann schon wesentlich geholfen sein. Die Arbeit aus dem Homeoffice kann dann eine positive Ablenkung sein, ohne weiteren Druck zu erzeugen. – Vorsicht, dass nicht die Grenzen verwischt werden und sich das Motto entwickelt: „Auch krank immer einsatzbereit“.

✔️ Zur eigenen Entlastung: Arbeitsprozess anlegen
„Was tun, wenn sich eine:r krank meldet“ – durch die Checkliste musste ich nicht in der morgendlichen Eile immer wieder schnell „neu erfinden“, woran zu denken war. Dann ging es flott und ohne Fehler.

  • Einen Moment inne halten

👉 Was beachtest du, um einen gesunderhaltenden Umgang mit Krankmeldungen zu finden?

 

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Mein Name ist Christina Griesel.
Ich bin Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologin und ehemalige Führungskraft. Mein persönliches Anliegen ist es, Führung mit einem breiten Blick für Mensch, Unternehmen und Kunden zu betrachten:
eben Führen mit Weitblick.