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Urlaub: Warum Zeit zum Abschalten so wichtig ist!

Lesezeit: 1 min | Veröffentlichung: 13. Oktober 2021
von Christina Griesel

Gesund Führen: Urlaub = Zeit zum Abschalten!

Im Coaching habe ich immer wieder Führungskräfte, die rund um die Uhr Mails bekommen oder abschicken. Quasi 24/7 zur Verfügung stehen. Auch im Urlaub. Und dann wundern sie sich, dass ihr Stresspegel so hoch ist – falls sie es selbst überhaupt noch wahrnehmen.

Selbst einige meiner berufstätigen Eltern auf Kur haben immer wieder Nachrichten und Anrufe von Kollegen oder Vorgesetzten bekommen. Was mir immer wieder auffiel: der Erholungswert sinkt. Deutlich.

Warum drei Wochen Urlaub auch gesundes Führen ist 

Eine Regelmäßigkeit, die ich in meinen Kurdurchgängen bei durchschnittlich belasteten Menschen immer wieder beobachten konnte:

Erste Woche: Arbeit und Themen des Alltags spielen noch eine große Rolle, langsam wird angekommen

Zweite Woche: Arbeit und Alltag rücken in den Hintergrund, langsam wird der Akku aufgeladen – es gibt genug Abstand zum Reflektieren (wenn es möglich war, habe ich erst jetzt die ersten „richtigen“ Gespräche geführt)

Dritte Woche: eigentlich könnte man fast wieder nach Hause fahren, aber ehrlicher Weise wurde jetzt der Akku erst wieder richtig aufgeladen. Eine Reserve wurde aufgebaut. Ich stelle mir das immer ein bisschen wie den Wintervorrat von Eichhörnchen vor.

War die Person unglücklich im Job oder zu Hause, fielen Abschied und Rückfahrt echt schwer.
War die Person dagegen gerne auf der Arbeit und lief es zu Hause gut, dann hat sie sich auf die Abreise gefreut!

Kontaktieren im Urlaub reduziert den Erholungswert

Wurden „meine Schützlinge“ von Seiten der Arbeit immer mal wieder kontaktiert – selbst wenn das Verhältnis mit den Kollegen oder Kolleginnen richtig gut war, dann wurde dieser Regenerationsprozess auffallend gestört. Das Abschalten nach der ersten Woche fand nicht so statt, der Stresspegel blieb höher. Denn wie kann man abschalten, wenn man durch Anrufe oder E-Mails gedanklich immer wieder zurück in die Arbeit geholt wird?

Gönnen Sie sich und Ihren Mitarbeitenden arbeitsfreie Pausen und zwar auch im Kopf!

Erholsamer Urlaub beugt Präsentismus und Fehlzeiten vor. 

Und das mache ich jetzt auch: Ich bin dann mal weg – diese Woche. Ich werde ausschlafen, mich an meiner Familie freuen, Freunde treffen, unseren Hund verwöhnen und ganz viel raus an die frische Luft.
… und wenn die warme Herbstsonne scheint, ein bisschen in der Hängematte vor mich hinträumen.

Und dann komme ich mit neuem Schwung zurück!
Und alle 1-2 Jahre mache ich drei Wochen Urlaub am Stück.

 

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Mein Name ist Christina Griesel.
Ich bin Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologin und ehemalige Führungskraft. Mein persönliches Anliegen ist es, Führung mit einem breiten Blick für Mensch, Unternehmen und Kunden zu betrachten:
eben Führen mit Weitblick.