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Reden Sie wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist? Oder: Wie wirkt Ihre Sprache auf andere?

Lesezeit: 2 min | Veröffentlichung: 02. Februar 2022
von Christina Griesel

 

„Sie bekommen die Aufgabe. Aber wenn Sie mich fragen: Ich glaube ja, dass Sie noch gar nicht so weit sind.“

Wie wirkt unsere Sprache?

 

Vom Reden „wie der Schnabel gewachsen ist“ …

Vom schleswig-holsteinischen Landleben habe ich früh für mich mitgenommen, dass das einzig Wahre ist, frei heraus zu sagen, was man meint. Auf keinen Fall damit hinter dem Berg halten. Das ist irgendwie sowas wie unehrlich.

Und dann landete ich – fast versehentlich – in meinem ersten Seminar, wo es um Sprache ging. Sie glauben gar nicht, wie ich mich gewunden habe, nicht zu reden „wie mir der Schnabel gewachsen“ war. Es kam mir irgendwie manipulativ vor.

💡 Vor allem wurde mir bald deutlich, dass ich ja – egal wie ich rede – ob der sprachlichen Wirkung bewusst oder nicht, meine Sprache und Ausdrucksweise IMMER eine Wirkung erzielt.

So dachte ich: Besser ich erziele immer öfter die Wirkung, die ich auch beabsichtige als irgendeine 😉 und fing an, mich mehr darauf einzulassen.

 

… hin zu einer bewussten, Veränderung fördernden Haltung und Sprache

💡 Gerade in der Hypno-Kommunikation nach Milton Ericksen lernt man ganz klar, welche Wirkung Sprache hat und welche Unterschiede es erzeugen kann, wohin ich den Fokus lenke und welche Begrifflichkeiten ich wähle. Und gleichzeitig ist das Nutzen der Sprache mit einer Haltung verknüpft.

Und das nutze ich nicht nur beim Abschied meiner Coachees ganz bewusst. Denn dann sage ich vielleicht etwas wie „Ich bin gespannt, wie Sie das in den nächsten Wochen für sich weiterentwickeln.“

Wieso ich das sage? Ich weiß, ich kann auch gespannt sein. Da wird sich etwas tun. Und: Ich weiß, dass eine solche Zusprache, den Entwicklungsprozess noch weiter anregt.

Ich bin überzeugt, dass es andere Ergebnisse gäbe, würde ich schon im Coaching die Aufmerksamkeit auf Ungünstiges legen und mich beispielsweise mit folgenden Worten verabschieden „Dann schauen wir mal, ob es Ihnen gelingt, das auch umzusetzen.“ – Das kennen wir ja alle noch aus der Schule…

 

Persönliche Weiterentwicklung durch den Umgang mit Sprache

Inzwischen ist es für mich ganz natürlich geworden, „mit Sprache zu tanzen“. Manchmal fällt es mir leichter, manchmal schwerer. Das hängt auch vom Kontext ab. Und davon wie sehr ich emotional involviert bin. Trotzdem gelingt es mir inzwischen (fast) immer, mein Anliegen besser rüberzubringen … Sie hätten mich mal früher reden hören sollen … Scherz beiseite: Andere verstehen mich besser, können auch auf heikle Sachen besser eingehen.

Was sich geändert hat: Ich habe mehr Einfluss auf die Wirkung dessen, was ich sage. Und natürlich möchte ich auch, dass das was ich sage so verstanden wird, wie ich es meine.

 

❤️ Was ich mir bewahrt habe?

Manchmal tut es allen gut, ohne Scheu Dinge „beim Namen zu nennen“. Ganz besonders auch im Coaching. Mit viel Respekt und Wertschätzung. Und das hilft, weil es vorwärtsbringt. Denn im Coaching ist ja genau das auch das Ziel: Reflektieren, verändern oder für gut befinden und beibehalten.

👉 Was bewirken Sie mit Ihrer Sprache in Ihrem Umfeld?

Falls Sie mehr zur Wirkung von Sprache wissen wollen oder Ihre Gedanken mit mir teilen mögen, freue ich mich sehr über Ihre Fragen oder Austausch.

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Mein Name ist Christina Griesel.
Ich bin Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologin und ehemalige Führungskraft. Mein persönliches Anliegen ist es, Führung mit einem breiten Blick für Mensch, Unternehmen und Kunden zu betrachten:
eben Führen mit Weitblick.